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Vermeiden Sie diese Fehler beim Anschluss Ihrer IPTV-Box:
In nur 5 Schritten schnell und einfach zum neuen TV-Erlebnis

Endlich, die IPTV-Box ist da! Doch vor dem TV-Genuss steht der Anschluss der Box und der hat es mitunter in sich, denn neben dem neuen Receiver wird weitere Hardware mitsamt einiger Kabel mitgeliefert. Damit Sie beim korrekten Anschluss nicht den Überblick verlieren, lesen Sie hier die notwendigen Schritte zur schnellen und einfachen Inbetriebnahme Ihrer neuen IPTV-Box. Mit dieser Anleitung vermeiden Sie typische Installationsfehler.

Diese Geräte benötigen Sie für den einwandfreien Empfang

Das Hardware-Paket umfasst neben der Box auch einen Splitter und einen Router. Selbst wenn Sie bereits einen DSL-Anschluss und damit Splitter und Router eines anderen Anbieters besitzen, ist es ratsam, ab nun die Hardware des IPTV-Anbieters zu nutzen, um eine fehlerfreie Übertragung der TV-Daten zu gewährleisten.

Bei Alice TV werden diese Daten beispielsweise gegenüber anderen Internetdaten automatisch bevorzugt übertragen. Diese Priorisierung ist jedoch nur mit der Alice-Hardware möglich, dass heißt, nutzen Sie Ihre bisherige Hardware, werden die TV-Daten entweder gar nicht oder eben nicht bevorzugt übermittelt. Würden in diesem Fall gleichzeitig andere große Datenmengen übermittelt, kann es zu Störungen bei der TV-Übertragung kommen.

Schritt 1: Der Splitter ist Ihr Ausgangspunkt für den DSL-Anschluss

Wer nicht nur IPTV- sondern auch DSL-Neukunde ist, muss sich ohnehin mit der für den DSL-Anschluss mitgelieferten Hardware auseinandersetzen. Im ersten Schritt wird dabei der Splitter mit der vorhandenen Telefondose verbunden. Der Splitter ist quasi die neue Telefondose mit einer Ethernet-Buchse, denn an ihm wird anschließend sowohl das Telefon im mittleren Schlitz als auch der Router an der Ethernet-Buchse angeschlossen. Danach verbinden Sie den Router mit dem Stromnetz. Hat das Gerät eine Verbindung mit dem Internet hergestellt, leuchtet eine Signallampe auf.

So schließen Sie die mitgelieferte Hardware an (Quelle: Alice)
So schließen Sie die mitgelieferte Hardware an

Schritt 2: Über den Router verbinden Sie PC und Fernsehen mit dem Internet

Der Router wiederum besitzt verschiedene LAN-Anschlüsse auf seiner Rückseite. Einer dieser Anschlüsse ist speziell für den TV-Empfang ausgelegt und entsprechend gekennzeichnet. Mit dem dazugehörigen Netzwerkkabel wird nun diese LAN-Buchse mit dem Pendant am IPTV-Receiver verbunden. An den übrigen LAN-Buchsen können Sie einen Laptop oder PC anschließen. Wenn es sich um einen WLAN-Router handelt, ist die Verbindung ins Internet auch ohne Netzwerkkabel möglich.

Mit einem am Router angeschlossenen Rechner konfigurieren Sie das heimische Netzwerk, indem Sie über den Browser die mitgelieferte IP-Adresse des Routers eingegeben und so das Installationsmenü aufrufen.

Schritt 3: So verbinden Sie die IPTV-Box mit dem Fernseher

Nachdem Sie die Box mit dem Router verbunden haben, müssen Sie, wenn Sie sich für Alice TV entschieden haben, als erstes die Smartcard in den dafür vorgesehen Schlitz des Receivers stecken. Bei Entertain und Vodafone TV ist das nicht nötig. Hier können Sie sofort mit dem Anschluss der Box an den Fernseher und die HiFi-Anlage beginnen.

Auf der Rückseite des Receivers befindet sich der breite Scart-Anschluss, der für die Übertragung von Bild und Ton an den Fernseher vorgesehen ist. Eine bessere Bildqualität erhalten Sie allerdings über die HDMI-Buchse, die dem USB-Anschluss vom Rechner ähnelt, da die TV-Signale über HDMI digital und nicht wie bei der Scart-Buchse analog übertragen werden. Verbinden Sie die beiden Anschlüsse der Box und des TV-Gerätes nun einfach mit dem entsprechenden Kabel.

Mit dem Ethernet-Anschluss (1) wird die IPTV-Box mit dem Router verbunden. Für die Verbindung mit dem Fernseher empfiehlt sich der HDMI-Ausgang (2), denn im Gegensatz zur Scart-Buchse (3) werden über HDMI die Bild- und Tonsignale digital übertragen (Bildquelle: O2)
Mit dem Ethernet-Anschluss (1) wird die IPTV-Box mit dem Router verbunden. Für die Verbindung mit dem Fernseher empfiehlt sich der HDMI-Ausgang (2), denn im Gegensatz zur Scart-Buchse (3) werden über HDMI die Bild- und Tonsignale digital übertragen (Bildquelle: O2)

Schritt 4: IPTV-Box und HiFi-Anlage

Alle IPTV-Receiver besitzen darüber hinaus Anschlüsse für die Verbindung mit einer HiFi-Anlage oder einem Surround-Lautsprechersystem. Neben den gängigen analogen Cinch-Buchsen werden hierfür der optische und der koaxiale Digitaltonausgang genutzt. Doch Vorsicht: Nicht jeder IPTV-Receiver besitzt beide Digitalausgänge. Vergleichen Sie daher vorher, welchen Sie für Ihr Lautsprechersystem benötigen. Alle Einzelheiten über die Ausstattung der einzelnen Boxen erfahren Sie auf unserer Seite jedes IPTV-Anbieters.

Schritt 5: Bestimmen Sie zuletzt die Benutzereinstellungen der IPTV-Box

Ist der Receiver erst einmal mit dem Fernseher verbunden, schließen Sie ihn ans Stromnetz an. Während der Erstinstallation lädt der Receiver verschiedene Updates herunter und überprüft die Internetverbindung. Je nach Anbieter erfolgt dies automatisch mit dem ersten Start der Box oder zu einem späteren Zeitpunkt, wenn der Receiver konfiguriert wird, auf jeden Fall jedoch automatisch. Das ist der letzte Schritt auf dem Weg zum IPTV.

Ist die Box hochgefahren, erscheint auf dem Fernseher der Einrichtungsassistent für die Benutzereinstellungen. Hier geben Sie zunächst den mitgelieferten Zugangscode ein, um daraufhin weitere Einstellungen wie Senderlisten, Datum oder Uhrzeit vorzunehmen. Nach Abschluss der Konfiguration steht dem IPTV-Genuss nichts mehr im Weg.

Nachdem der IPTV-Receiver mit dem Internet und dem Fernseher verbunden ist, kann der Fernsehgenuss beginnen. Doch bis dahin gilt es, einige Fehler beim Anschließen zu vermeiden. (Bildquelle: Vodafone)

Nachdem der IPTV-Receiver mit dem Internet und dem Fernseher verbunden ist, kann der Fernsehgenuss beginnen. Doch bis dahin gilt es, einige Fehler beim Anschließen zu vermeiden. (Bildquelle: Vodafone)

Tipps & Tricks

Ist Ihr Netzwerkkabel vom DSL-Anschluss im Flur bis zum TV-Gerät im Wohnzimmer zu kurz?

Ohnehin sieht ein quer durch den Wohnraum verlegtes Kabel nicht gerade schön aus. Als Alternative bieten Alice und Vodafone die Verbindung über das Stromnetz mit der sogenannten Powerline-Technologie an. In diesem Fall müssen sich in der Nähe des IPTV-Receivers und des DSL-Anschlusses nur zwei freie Steckdosen befinden. An denen wird jeweils ein Adapter angeschlossen, der wiederum mit dem Receiver bzw. dem Router verbunden wird.

Bei der Telekom kostet das Powerline-Set 99,99 Euro, bei Vodafone 79,90 Euro und bei Alice 59,90 Euro. Die Deutsche Telekom bietet auch die drahtlose Verbindung über WLAN an. Allerdings geht das nur mit einer WLAN-Bridge, die entweder monatlich mit 3,94 Euro zu Buche schlägt oder einmalig 149,99 Euro kostet. Die Bridge wird an die LAN-Buchse des Entertain-Receivers angeschlossen und kommuniziert drahtlos mit dem WLAN-Router.


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